Als Vater von Zwillingen und Gamer hat sich mir mit Geburt der Kinder ganz klar und auch notgedrungen die Frage gestellt.
Wie gehe ich in den nächsten Jahren mit meinem Hobby in Bezug auf meine Kinder um?
Die Idee zu dieser Seite kam mir schlagartig im Dezember 2017, da waren meine Kinder 2 Jahre alt. – Vorher als frischgebackene Zwillingseltern war zwei Jahre keine Zeit dafür. Ehrlich! Gar keine Zeit! – Die Domain habe ich dann sofort registriert und WordPress als CMS war für mich schnell gesetzt. Bis ich dann Zeit gefunden habe, mich mit ein paar grundlegenden Themen zur Seite wie Theme, Impressum und DSGVO zu beschäftigen, sind nochmal Jahre ins Land gegangen.
Jetzt, die Kinder werden größer und damit wachsen nicht nur deren Freiheitsgrade, sondern auch meine wachsen langsam wieder an. Jetzt ist die Zeit gekommen, mich endlich dazu zu äußern. Das Thema tändelt in den letzten Jahren manchmal durchs Feuilleton und gerade mit dem Erwachsenwerden der Spiele, wo auch Themen wie Elternschaft in den Fokus von Games (z. B. God of War, 2018) kommen, will ich meine Beobachtungen dazu mitgeben und mich dem Ganzen zum Beispiel über folgende Fragen nähern:
- Wie wird Elternschaft in einzelnen Spielen thematisiert?
- Wann dürfen meine Kinder zusehen?
- Ab wann selbst spielen?
- Wie stehe ich zum Thema Altersfreigabe?
- Wie gehe ich mit dem ganzen Backlog an Gameskultur um?
Von langer Hand einführen oder das Thema komplett selbst erschließen lassen? - Vielleicht auch ganz praktisch: Wie setze ich die Altersbeschränkungen auf Konsolen und PC um?
Viele Punkte lasse ich auf mich zukommen und die Antworten auf die Fragen und neue Fragen, die mit der Zeit auftauchen, werde ich hier begleiten.
Die Zeit drängt, denn ich glaube, dass ich damit schon lange nicht mehr allein bin und es den Bedarf gibt darüber ins Gespräch zu kommen. Und nicht ganz uneigennützig gedacht, dauert es bestimmt auch nicht mehr lange, bis auch der Spielejournalismus sich dessen annimmt, mal fokussiert, eventuell längerfristig und bis dahin will ich sichtbar sein und gern in den Austausch gehen.
Zu Beginn starte ich mit drei Kategorien:
- spielende Eltern
Hier kommt alles rein, was mich am Spielen hält. Was das Elterndasein mitbringt oder verändert. - spielend Eltern
In diese Kategorie fällt alles nicht eng spielbezogene, was die Elternschaft so an neuen Erkenntnisse mit sich bringt und was im Alltag so passiert. - Spiel Ende
Hierunter werde ich alles fassen, was einen gewissen Ernst mit sich bringt. Wo mir neue Grenzen klar werden, die vorher in meiner Lebenswelt bis dahin keine Relevanz hatten.
Das Ganze werde ich als Projekt nach eigenen Interessen so gestalten. Dabei bringe ich meine ganz persönliche Perspektive (Vater, 1980 geboren, politisch interessiert, Feminist, Arbeiterkind, Kulturwissenschaftler) mit und lasse mich von meiner Intuition leiten.
Seid gern dabei und sprecht mich gern an. Gern setze ich mich auch mit euren Perspektiven auseinander!